Vorgehen bei der Ernährungsumstellung

Ablauf der Ernährungsumstellung:

  1. Beurteilung des Kindes und Information der Eltern durch eine Fachperson

Zuerst sollte das Kind und die Eltern eine eingehende Abklärung und Beratung erhalten, damit anderweitig behandelbare Ursachen der Verhaltensauffälligkeit (z.B. schulische Probleme, Stressfaktoren etc.) erkannt werden können. Dazu gehört auch die Information der Eltern über verschiedenste Behandlungsmöglichkeiten der Verhaltensauffälligkeit (z.B. übende Therapien wie Ergotherapie, Stützunterricht, Verhaltenstherapie, Medikamente, Alternativmedizin, Ernährungsanpassung etc.). Entscheiden sich die Eltern für den Versuch einer Ernährungsumstellung, s. Pkt 2.

  1. Ernährungsberatung und Planung der Ernährungsumstellung durch eine Fachperson

Da die Ernährungsumstellung relativ komplex ist und in der Anfangsphase viele Fehler geschehen können, welche den therapeutischen Erfolg der angepassten Ernährung vereiteln, empfiehlt sich die Beratung durch eine erfahrene Fachperson. Adressen finden Sie auf der gleichen Homepage.

  1. Weglassphase (= 2 – 4-wöchige Testphase) der Diät

Während dieser Zeit besteht die Ernährung aus den ganz wenigen verschiedenen Nahrungsmitteln, die erfahrungsgemäss nur selten Unverträglichkeiten verursachen. Verändert sich das Verhalten des Kindes in dieser Zeit positiv, lohnt es sich, die Ernährung auszuweiten und an die individuellen Verträglichkeiten anzupassen (vgl. Pkt 4).

  1. Anpassungsphase unter Berücksichtigung der individuellen Empfindlichkeiten

Mit Hilfe einer Fachperson wird die Ernährung kontinuierlich an die Empfindlichkeiten, Bedürfnisse und Vorlieben des Kindes angepasst.