Ablauf
der Ernährungsumstellung:
Zuerst sollte das Kind und die Eltern eine eingehende Abklärung und Beratung erhalten, damit anderweitig behandelbare Ursachen der Verhaltensauffälligkeit (z.B. schulische Probleme, Stressfaktoren etc.) erkannt werden können. Dazu gehört auch die Information der Eltern über verschiedenste Behandlungsmöglichkeiten der Verhaltensauffälligkeit (z.B. übende Therapien wie Ergotherapie, Stützunterricht, Verhaltenstherapie, Medikamente, Alternativmedizin, Ernährungsanpassung etc.). Entscheiden sich die Eltern für den Versuch einer Ernährungsumstellung, s. Pkt 2.
Da die Ernährungsumstellung relativ komplex ist und in der Anfangsphase viele Fehler geschehen können, welche den therapeutischen Erfolg der angepassten Ernährung vereiteln, empfiehlt sich die Beratung durch eine erfahrene Fachperson. Adressen finden Sie auf der gleichen Homepage.
Während dieser Zeit besteht die Ernährung aus den ganz wenigen verschiedenen Nahrungsmitteln, die erfahrungsgemäss nur selten Unverträglichkeiten verursachen. Verändert sich das Verhalten des Kindes in dieser Zeit positiv, lohnt es sich, die Ernährung auszuweiten und an die individuellen Verträglichkeiten anzupassen (vgl. Pkt 4).
Mit Hilfe einer Fachperson wird die Ernährung kontinuierlich an die Empfindlichkeiten, Bedürfnisse und Vorlieben des Kindes angepasst.