Ernährung für verhaltensauffällige Kinder


Die Ernährungsumstellung als wirksame Therapie bei POS, ADS, ADHS

 

Lebensmittelzusatzstoffe und hyperaktives Verhalten bei dreijährigen und 8-9 jährigen Kindern aus der Allgemeinbevölkerung: Eine randomisierte doppelblinde placebokontrollierte Studie

 

 

Mit einer individuell angepassten Ernährung kann das Verhalten des betroffenen Kindes positiv beeinflusst werden. Zusätzlich verschwinden oft auch Allergien, Haut-, Atemwegserkrankungen und Infektionsanfälligkeit. (Siehe auch Hintergrundinfos).

 

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Je jünger ein Mensch ist, umso schneller und deutlicher zeigt sich der Erfolg einer Ernährungsumstellung.

Beispiele:

- Die 3-jährige Daniela wacht jede Nacht 3-5 mal auf, um sich zu vergewissern, dass ihre Mutter noch da ist. Diese musste vor 1 3/4 Jahren plötzlich ins Spital, was offenbar das Kleinkind massiv erschreckt hatte. Beide sind durch die unruhigen Nächte über so lange Zeit völlig erschöpft. Nach 5 Wochen Zucker- und Milchfreier Diät kommen sie strahlend: "Sie schläft wie ein Engelchen!" Durch die verbesserte Schlafqualität konnte das Kind sein Trauma selbst verarbeiten.

  

- Ein Schulbeispiel: Michael kommt - wie üblich - 7 Minuten zu spät ins Schulzimmer, streift am Pult von Reto vorbei, worauf dessen vorstehendes Etui zu Boden fällt, stolpert über das Stuhlbein seines Nachbarn und fängt sich gerade noch vor einem Sturz auf, indem er mit dem Oberkörper auf sein Pult plumpst

Nach diesem Auftritt öffnet er seine Schultasche und sucht verzweifelt nach dem Buch, das die anderen Schüler vor sich haben. Weil es nicht da ist, schaut er in demjenigen seines Nachbarn und versucht zuzuhören. Jetzt benötigt er einen Bleistift, er findet sogar einen - offen in der Schultasche - aber leider ist die Spitze abgebrochen. Er geht nach vorn zur Spitzmaschine und stösst im Vorbeigehen ein Mädchen an, das halblaut sagt: "Muss das sein?" Michael: "Was hat die schon wieder?" Jetzt wird dem Lehrer die Störung zu viel, und er schickt ihn an seinen Platz. "Nicht einmal den Bleistift spitzen darf man!"

 In der 2. Stunde belehrt Michael dauernd seinen Nachbarn, so dass er schliesslich seine Zusammenfassung vor der Türe schreiben muss. Während der grossen Pause rempelt ihn ein älterer Schüler an, worauf sich Michael "wehren muss" und eine handfeste Schlägerei entsteht ...

Nach den Sommerferien kommt Michael pünktlich zur Schule, setzt sich an seinen Platz und hört zu. Nichts ist auf den Boden gefallen. "Ist das noch der selbe Michael?" fragt sich der Lehrer und atmet auf. "So kann er also auch sein, wenn sein Gehirn normal funktioniert." Seine Familie hat während der Ferien die Ernährung umgestellt und an seine Stoffwechsel- Empfindlichkeiten angepasst.